DocMuc 2020

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DocMuc – Konferenz der Hochschule München
für Technische Kommunikation

München, 16. Juni 2020

Über die DocMuc

Veranstalter der Konferenz ist der Studienbereich Technische Redaktion und Kommunikation der Hochschule München. Unter der verantwortlichen Leitung von Frau Prof. Dr. Grünwied wirken maßgeblich Studierende des Studiengangs an der Planung und Durchführung der Konferenz mit. Die DocMuc Konferenz hat das Ziel, Hochschule und Industrie miteinander zu vernetzen. Die Zukunft fest im Blick, widmet sich die Konferenz den Trends und Neuheiten im Bereich der Technischen Dokumentation.

Diesjähriges Motto: Die Macht der Daten in der Technischen Kommunikation

Das Grundgerüst der Information: Daten

Die Integration von Informationen aus verschiedenen Datenquellen ist für die Technische Kommunikation ein essentielles Thema. Um den Informationsaustausch über verschiedene Schnittstellen hinweg zu erleichtern, muss die Datenaufbereitung und Datenübertragung weitestgehend standardisiert werden. Medial aufbereitete Inhalte lassen sich am effizientesten mit dem Zugriff auf eine hochwertige Datenbasis umsetzen. Um eine „intelligente“ Datenbasis zu schaffen, steht die Branche vor der Frage, welche Technologien und Methoden eingesetzt werden sollen.

Datennutzung in Medien

Ein großer und bedeutender Teil in der Technischen Kommunikation stellen audiovisuelle Medien und deren Usability dar. Daher ist es wichtig, sich mit der Datennutzung für multimediale Informationsprodukte zu befassen. Wie sieht die Zukunft von Videos, 3D-Animationen, AR und VR im Zeitalter der „Daten“ aus? Wie können diese Medien weiterentwickelt werden, um einen noch höheren Nutzen beim Anwender zu erwirken? Welche Rolle werden aufwändig gestaltete E-Learnings in der Technikkommunikation zukünftig haben?

Intelligente Weiterverarbeitung von Daten

Künstliche Intelligenz ist ein immer größer werdendes Feld und in der Übersetzungsbranche schon zum Großteil angekommen. Können auch andere Bereiche der Technischen Dokumentation von dieser Technologie profitieren? Es gilt herauszufinden, inwieweit sich Prozesse automatisieren lassen können. Der rechtliche Aspekt spielt dabei eine große Rolle. Wer haftet für Schäden, wenn die KI falsche Informationen liefert oder im Umkehrschluss: Wie muss die Qualitätssicherung aussehen?

Vortragsformate – Beschreibungen

 

Vortrag

Die klassische Art des Vortrags ist eine der beliebtesten Formen für Präsentationen bei Konferenzen. Neben einer Rednerin/einem Redner, die/der einen bestimmten Sachverhalt präsentiert oder über ein bestimmtes Thema Wissen vermittelt, werden die Inhalte mithilfe von z.B. einer PowerPoint Präsentation oder Plakaten verdeutlicht und anschaulich dargestellt. Im Anschluss an den Vortrag ist eine moderierte Fragerunde und Diskussion mit den Teilnehmern vorgesehen.

45 Min einschließlich Diskussion

Impulsvortrag

Eine abgewandelte Form des klassischen Vortrags ist der Impulsvortrag. Ein Impulsvortrag hat die Funktion das Publikum auf ein bestimmtes Thema einzustimmen und zur Meinungsbildung anzuregen. In einer Session lassen sich entweder zwei  Impulsvorträge verbinden (zum Beispiel zu kontroversen Themen) oder ein Impulsvortrag wird einem  Fishbowl vorangestellt.

15 Min

Podiumsdiskussion

Experten kommen zum Gespräch vor einer größeren Zuhörerschaft zusammen, um Ihre Auffassungen darzustellen, zu vergleichen und um gemeinsam einen Mehrwert zu erzeugen. Dabei kommt es zum Austausch zwischen Experten und Zuhörern. Formal wird diese Diskussion durch eine/n Moderator/in geleitet.

45 Min

Fishbowl

Experten kommen in einem Gesprächskreis zusammen, um direkt mit unterschiedlichen Zuhörern in einem Austausch Wissen zu teilen und einen Mehrwert zu erzeugen. Die Experten sitzen dabei im Zentrum des Diskussionskreises. Zuhörer kommen für Beiträge ebenfalls temporär in das Zentrum, verlassen dieses aber wieder nach der Diskussion zu ihrer Wortmeldung. Die Experten bleiben dauerhaft auf Ihren Plätzen. Dem Fishbowl kann ein Impulsvortrag mit einer Dauer von 15 Minuten vorangehen, dann verkürzt sich der Fishbowl auf 30 Minuten.

45 Min

Speed Geeking mit Studierenden

An mehreren Tischen werden jeweils kleine Gruppen von 4 bis 6 Personen gebildet. In jeder Gruppe stellt ein/e Studierende/r ein bestimmtes Thema oder eine fachliche Stellungnahme innerhalb von 4 Minuten vor. Anschließend haben die Teilnehmer 6 Minuten Zeit, Fragen dazu an den/die Studierende/n zu stellen. Nach den 10 Minuten rotieren die Teilnehmer weiter zum nächsten Tisch.

45 Min

Beschreibung der Beiträge

 

Beiträge zum Thema „Das Grundgerüst der Information: Daten“

In diesem Schwerpunkt sind klassische Vorträge, Impulsvorträge sowie eine Podiumsdiskussion vorgesehen.

Wenn der Auftrag seine Anleitung selbst generiert
Kurzbeschreibung

Eine der Herausforderungen heutiger Technischer Redaktionen liegt in der Automatisierung der Dokumentationserstellung. Die Bandbreite der Möglichkeiten reicht dabei von automatisierten Teilaufgaben bis zur vollständigen Prozessautomation. Denn Kosten‐ und Zeitdruck, Qualitäts‐ und Effizienzaspekte spielen auch in der Technischen Kommunikation eine zunehmend größere Rolle.

Redaktionssysteme (CCMS) sind für die Umsetzung dieser Forderungen eine unabdingbare Voraussetzung. Doch erst durch die Vernetzung mit anderen Systemen der IT‐Infrastruktur eines Unternehmens lassen sich die technischen Potenziale eines CCMS vollständig erschließen. Weitere, wesentliche Voraussetzungen sind eine saubere Datenbasis, klare Strukturen und gut organisierte Prozesse.

Der Vortrag stellt ein Beispiel aus der Praxis eines Maschinenbauunternehmens vor. Dort sollte die Erstellung kundenspezifischer Dokumentationen automatisiert werden, um durch die eingesparten zeitlichen und personellen Kapazitäten einen Spielraum für Optimierungen und Weiterentwicklungen zu eröffnen. An dem Beispiel wird deutlich, dass durch das Zusammenwirken der Abteilungen Konstruktion, Vertrieb, IT, Technische Redaktion, Datenmanagement und dem Systemanbieter, durch die Standardisierung in mehreren Bereichen und durch die Kopplung verschiedener Systeme die automatisierte 1:1‐Dokumentationserstellung keine Wunschvorstellung bleiben muss.

Über die Referentin: Kirsten Schröder (tecteam)

Nach dem Studium der Linguistik und Kommunikationswissenschaft absolvierte sie 1992 eine formale Ausbildung zur Technischen Redakteurin. Danach war sie mehrere Jahre bei einem Maschinenbauunternehmen verantwortlich für die Technische Dokumentation, arbeite anschließend bei verschiedenen Dienstleistungsunternehmen und auch freiberuflich als Technische Redakteurin. Erste Erfahrungen mit der Einführung von Redaktionssystemen sammelte sie bereits 2003. Seitdem war sie in verschiedenen Projekten beratend an der erfolgreichen Einführung von Redaktionssystemen (CCMS) beteiligt. Bei tecteam begleitet sie seit 2011 Unternehmen in der Einführungsphase und nachfolgenden Projekten im Bereich Informationsmanagement. Ihr besonderes Interesse gilt dabei den konzeptionellen Rahmenbedingungen, dem Change Management sowie der Spezifikation von Automatisierungsprozessen.

Multilinguale Serviceanwendungen – Möglichkeiten der maschinellen Übersetzung in digitalen Assistenzsystemen
Kurzbeschreibung

Assistenzsysteme ermöglichen es Service-Informationen zugänglicher und interaktiver zu gestalten. Verbunden mit einem CMS können neben festgelegten Informationen auch Inhalte flexibel erstellt, aktualisiert und erweitert werden. Maschinelle Übersetzung kann ein Weg sein diese Inhalte schnell an mehrere Sprachen anzupassen und neben den festgelegten Informationen auch individuelle Informationen in der jeweiligen Landessprache darzustellen. Der Vortrag zeigt, wie so ein Konzept aussehen kann und welche Herausforderungen sich dabei ergeben.

Über den Referenten: Michael Born (cognitas)

Michael Born arbeitet seit Juli 2016 als Übersetzungsmanager bei der cognitas. Gesellschaft für Technik-Dokumentation mbH. Neben der Steuerung von Übersetzungsprojekten kümmert er sich um die Betreuung der japanischen Kunden, berät die Redakteure bei sprachlichen Fragen und rund um die Entwicklung und konzeptionelle Weiterentwicklung von Übersetzungsprozessen.

Beiträge zum Thema „Datennutzung in Medien“

In diesem Schwerpunkt finden klassische Vorträge, Impulsvorträge sowie Speed Geeking statt.

Beiträge zum Thema „Intelligente Weiterverarbeitung von Daten“

In diesem Schwerpunkt finden klassische Vorträge, ein Impulsvortrag sowie ein FishBowl statt.

Künstliche Intelligenz versus Biologische Intelligenz: Was KI in absehbarer Zeit nicht besser können wird, als Menschen und wo die Job-Chancen liegen
Kurzbeschreibung

Fragen Sie mal Siri: „Was hängt an der Wand, macht Tick Tack und wenn’s runterfällt, ist die Uhr kaputt?“ Natürlich bekommen Sie ohne Zögern eine Antwort: „Leider kann ich keine Uhren verwalten. Du kannst das in der Uhren-App tun.“

Diese Antwort enthält zwei Aussagen, und beide sind zutreffend. Dennoch scheinen sie uns merkwürdig wenig zu unserer – zugegebenermaßen ebenso merkwürdigen – Frage, in der wir uns auch noch verplappern und die Lösung des Rätsels vorwegnehmen, zu passen. Die Sprachverarbeitung von Kindern im Vorschulalter hat dagegen kei­nerlei Schwierigkeiten mit der Frage: Spätestens bei „Tick Tack“ wissen sie, worum es geht und bei „Uhr“ fangen sie an zu kichern, weil klar ist, dass die Sprecherin ein Schussel ist. Siris Problem: Sie nimmt uns ernst. Kompromisslos und Wort für Wort.

In dem Beispiel geht es nicht darum, in den Chor der „Siri-“, „Alexa-“, „Bixby-“ oder „Google-Assistant-“Nörgler einzustimmen, die sich über die allzu offensichtlichen Unzulänglichkeiten maschineller Sprachverarbeitung in unserem Alltag mokieren. Es geht um die Frage, was kön­nen wir Menschen, was kann biologische Intelligenz immer noch – und vermutlich auch auf absehbare Zeit – besser als künstliche Intelligenz?

Über die Referentin: Prof. Dr. Anke van Kempen (Hochschule München)

Anke van Kempen ist Professorin für Unternehmenskommunikation am Studiengang „Technische Redaktion und Kommunikation“ der Hochschule München. Die Expertin für Innovations-, Veränderungs- und Führungskommunikation ist fasziniert von der Frage: Wie kommen Wissenschaft, Forschung und der Rest der Welt miteinander ins Gespräch und wie entsteht aus diesem Gespräch Neues? Diese Frage steht auch im Mittelpunkt ihres aktuellen Forschungsprojekts: „Agreed to differ und trotzdem erfolgreich: Wie Innovationen im Zusammenspiel von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik/Verwaltung und Zivilgesellschaft entstehen.“

Vor ihrer Berufung an die Hochschule München war sie unter anderem verantwortlich für die Wissenschafts- und Unternehmenskommunikation der Max-Planck-Gesellschaft und als selbstständige Beraterin und Executive Coach in den Bereichen Automotive, IT, Biotech und Medizin tätig.

Die Anmeldung zur DocMuc 2020 wird ab März 2020 freigeschaltet.

Die Teilnahmegebühr beträgt 95,00 EUR

Der Rechnungsbetrag ist umsatzsteuerbefreit gemäß § 4 Nr. 22 a UStG.
In der Gebühr enthalten sind das Konferenzprogramm, Getränke, Pausen-Catering und Mittags-Snacks.
Vortragsfolien und sonstige Materialien stehen ausschließlich den Teilnehmern nach der Konferenz zum Download bereit.

So finden Sie uns!

Mit den folgenden öffentlichen Verkehrsmitteln können Sie uns erreichen: Tram 20, 21, 29
Haltestelle: Hochschule München/Lothstraße (Linie 29 hält an der Endhaltestelle „Hochschule München“ auf dem Campus T-Bau)

Adresse der DocMuc Fachkonferenz:

Hochschule München
Studiengang Technische Redaktion und Kommunikation
Dachauer Str. 100a (T-Bau)
80636 München

Parkhäuser Nähe Tramstation Hauptbahnhof-Nord

CONTIPARK Tiefgarage

Karstadt Parkhaus

Parkhaus Elisenhof

CONTIPARK Tiefgarage
Hopfenstraße 6
80335 München
Öffnungszeiten: 06:30 – 21:00

Karstadt Parkhaus
Bahnhofplatz 7
80335 München
Öffnungszeiten: 07:00 – 20:30

Parkhaus Elisenhof
Luitpoldstraße 3
80335 München
Öffnungszeiten: 24/7

DocMuc

Dachauer Straße 100a, 80636 München

Teilnehmerstimmen, denn Ihre Meinung ist uns wichtig!

Michael Schwägerl

Michael Schwägerl

EOS GmbH - Electro Optical Systems

Was hat Ihnen an der DocMuc besonders gut gefallen? 

Die aktuellen Themen, wie z. B. Industrie 4.0 und Dokumentation 4.0 und die praxisnahen Fachvorträge. Des Weiteren war die Organisation sehr gut. Auf der DocMuc kann man sich mit den Studierenden und den gefragten Leuten aus der Industrie austauschen.

Konnten Sie neue Erkenntnisse gewinnen? 

Neue Erkenntnisse konnte ich im Bereich der Mobilen Dokumentation gewinnen.

Teresa Bechtle

Teresa Bechtle

BSH Hausgeräte GmbH

Was hat Ihnen an der DocMuc besonders gut gefallen? 

Die studentischen Vorträge haben mir besonders gut gefallen. Insbesondere der Vortrag über Interaktion, da der Referent das Thema sehr greifbar dargestellt hat.

Konnten Sie neue Erkenntnisse gewinnen? 

Besonders spannende Erkenntnisse konnte ich im Bereich „Gender Studies“, der in einer aktuellen Bachelorarbeit untersucht wurde, gewinnen.

Dr. Matthias Gutknecht

Dr. Matthias Gutknecht

STAR AG

Was hat Ihnen an der DocMuc besonders gut gefallen? 

Mir hat besonders die Vielfalt der Teilnehmer aus den verschiedenen Bereichen der Dokumentation gefallen. Dazu zählten Vertreter aus der Industrie, Lieferanten für Lösungen und die Professoren und Studierenden der Hochschule München.

Konnten Sie neue Erkenntnisse gewinnen? 

Ja, ich fand die Themenauswahl und Fachvorträge gut. Dadurch konnte ich einen Überblick über den zukünftigen Weg der Technischen Dokumentation erlangen.

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