2. DocMuc Konferenz am 24.6.2014 in München


Kontroversen in der Technikkommunikation.

Die Zukunft fest im Blick, widmet sich die Konferenz den Trends in der Technischen Dokumentation. Profitieren Sie von dem fachlichen Austausch und der Vernetzung von Industrie, Experten und Hochschule. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Über DocMuc

Veranstalter der Konferenz ist der Studienbereich Technische Redaktion und Kommunikation der Hochschule München. Unter der verantwortlichen Leitung von Frau Prof. Dr. Grünwied wirken maßgeblich Studierende des Studiengangs an der Planung und Durchführung der Konferenz mit.
Die DocMuc Konferenz hat das Ziel, Hochschule und Industrie miteinander zu vernetzen. Die Zukunft fest im Blick, widmet sich die Konferenz den Trends und Neuheiten im Bereich der Technischen Dokumentation. Freuen Sie sich auf viele interessante Themen!


Hochschulstand

Auf der Konferenz präsentieren Studierende ausgewählte Arbeiten aus dem Bereich der Technikkommunikation. Gleichzeitig besteht auf der Konferenz die Möglichkeit mit Studierenden direkt Kontakt aufzunehmen.


Meinungen über die 2. DocMuc Konferenz



Themen


Kontroversen in der Technikkommunikation


Benutzerdokumentation - Print oder Online?

In der Technischen Redaktion bekommt die Frage nach dem Medium eine immer zentralere Bedeutung, betrachtet man die Herausforderungen der digitalen Generation. Löst die Online-Publikation die klassische Technische Dokumentation in gedruckter Form ab? Zwar sind beispielsweise Websites und Apps (in der Theorie) immer und überall verfügbar und aktualisierbar. In der Praxis genügt jedoch schon ein leerer Akku oder ein Funkloch, um die Online-Dokumentation unbrauchbar zu machen. Welche Trends gibt es im Print-Bereich wie etwa den 3D-Druck? Erleben Sie einen Schlagabtausch beider Publikationsarten, der alle Seiten beleuchtet und zukünftige Entwicklungen im Blick hat.

Text versus Bild - 1000 Wörter oder 1 Bild?

Welche Darstellungsweise eine bestimmte Information am besten transferieren kann und welche Lesegewohnheiten bei den Anwendern im Trend sind, behandelt dieser Schwerpunkt. Funktional eingesetzte Bilder oder doch lieber prägnante Textpassagen? Werden 2-D Bilder in der Zukunft von 3-D abgelöst und welche verschiedenen Bildklassen stehen einander gegenüber? Neben den expertenhaften Redakteuren entscheiden am Ende die Anwender: welche Information kommt bei welchen Zielgruppen am besten an? Es erwartet Sie eine spannende "Rallye" zwischen Text und Bild mit vielen Pro's und Contra's.


Marketing versus Dokumentation - Zweckehe oder Liebesheirat?

Marketing versus Dokumentation - Zweckehe oder Liebesheirat? Diese Kontoverse wird aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet: Steht die Terminologie im Spannungsfeld zwischen Technik und Marketing? Lassen sich sowohl Dokumentation als auch Marketingunterlagen aus demselben Redaktionssystem generieren? Wie kann die Technische Redaktion von den Prozessen im MarCom-Bereich profitieren und umgekehrt? Weiterhin sollen die Potenziale und Grenzen der technischen Dokumentation als Marketinginstrument aufgezeigt werden.


Programm


Vorabendprogramm


  • 18:30 Uhr Besuch des Spielzeugmuseums im alten Rathaus am Marienplatz München
    3€ pro Person als Selbstzahler
    Von Lebensbeginn an sind Menschen mit Aufgabenstellungen aller Art konfrontiert. Um die Welt leichter zu verstehen, lernen Kinder deswegen seit Jahrhunderten mit Hilfe von Spielzeug ihre Umwelt spielend kennen und begreifen so einfachste technische Inhalte. Eine umfassende Sammlung solcher historischer Spielzeuge erwartet sie im Spielzeug-Museum der Familie Steiger im alten Münchner Rathaus im Herzen Münchens.
  • Ab 19:00 Uhr Anschließend gemeinsames Abendessen im Ratskeller des münchner Rathauses in der Prinzregent Luitpold Nische
    Selbstzahler
    Zum Kennenlernen am Vorabend der 2. DocMuc Fachkonferenz, laden wir Sie herzlich in die historischen Räumlichkeiten des Münchner Ratskeller ein.

7:30-8:30 Uhr: Early Bird Programm


Der Studiengang Technische Redaktion und Kommunikation stellt sich vor:

  • Labor-Führungen
    Lernen Sie das Foto- und Videostudio des Studiengangs kennen. Erleben Sie Live-Vorführungen im Usability-Labor einschließlich Eyetracking.
  • "Meins kann mehr" - Phase 3
    Passend zum Thema "Marketing versus Dokumentation" auf der diesjährigen DocMuc geht die Forschungsstudie "Meins kann mehr" in die 3. und letzte Testphase. Während in Testphase 1 und 2 noch die Optik und inhaltliche Struktur aus Sicht der Technischen Dokumentation im Vordergrund standen, orientiert sich die 3. Testphase konsequent an den Wünschen und Bedürfnissen der Konsumenten. Die entstandene Testanleitung erinnert optisch kaum noch an eine Bedienungsanleitung, ebenso wurden Erkentnisse zum Konsumentenverhalten im Web 2.0 in die Umsetzung aufgenommen.
    Dipl.-Designerin (FH) Anne Schäfer, wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Im Dialog mit Mitarbeitern und Studierenden
    Lernen Sie das Mitarbeiter-Team sowie Studierende kennen und treten Sie mit Ihnen in Dialog.

Zum Early-Bird-Programm werden Kaffee, Tee und Getränke sowie kleine Snacks gereicht.

8:30-9:15 Uhr: Eröffnung der Konferenz

Begrüßung durch Prof. Dr. Michael Kortstock, Präsident der Hochschule München

Begrüßung durch Prof. Dr. Gertrud Grünwied, Studiengangsleiterin Technische Redaktion und Kommunikation

Kurzvortrag: Einführung in das Konferenzthema
Studierende des 4. Semesters


9:15-16:30 Uhr: Konferenz

Fachvorträge (je 45 min)
In einem Fachvortrag hält ein Referent vor einem Publikum einen Vortrag zu einem gegebenem Thema. Danach hat das Publikum noch Zeit, Fragen zu stellen.

  • Lasst den Text weg! - Bilder wirken schneller und erklären überzeugender. (mehr Information)
    Frank Barth, Büro für Mediengestaltung (Ulm)
    Bilder werden im Vergleich zu Texten schneller und leichter wahrgenommen. In diesem Vortrag wird die Geschichte der Bildsprache zu visuellen Studien in der Technikkommunikation beleuchtet.

    Über den Referent

    Der Dipl.-Designer Frank Barth setzt sich mit den Theorien der visuellen Kommunikation und damit verbunden mit visuellen Codes bzw. Bildsprachen auseinander. In seinen Lehrveranstaltungen spannt er den Bogen von den Theorien zu anwendungsorientiertem Design. Er führt ein Büro für visuelle Kommunikation und Mediengestaltung in Ulm.

  • 2D und 3D in der technischen Dokumentation - wo der Einsatz Sinn macht. (mehr Information)
    Zvjezdan Bozic (Dipl.-Ing.), BMW AG: Technisches Training
    In der technischen Dokumentation wird oft die Frage gestellt: 2D oder lieber gleich 3D? Dabei ist die Antwort komplex und einfach zugleich. Unter der Berücksichtigung der Zielgruppe, des Informationsgehalts und der Kosten wird in der Praxis nach einem Optimum gesucht. Deshalb finden sowohl das 2D in Form von Fotos, Schaltplänen und Zeichnungen als auch zum Teil aufwändig gestaltete 3D-Animationen eine breite Anwendung. Verschiedene Anwendungsbeispiele aus der BMW Service-Dokumentation werden gezeigt und erklärt.

    Über den Referent

    Zvjezdan Bozic hat als Diplom Ingenieur der Elektrotechnik (FH) seinen beruflichen Werdegang bei der Firma Rücker begonnen. Erstellen der Systembeschreibungen für Mercedes Benz waren seine ersten Aufgaben auf dem Gebiet der technischen Dokumentation. Danach hat er 5 Jahre lang die Reparaturanleitungen für BMW Fahrzeuge erstellt. Seit 11 Jahren arbeitet er an der BMW Trainingsakademie. Die Entwicklung von technischen Trainingskonzepten sowie Trainingsdurchführung bereichern seinen Arbeitsalltag.

  • 3D Druck - Technische Dokumentation zum Anfassen. (mehr Information)
    Bernhard Stöhr (M.Eng.), Wissenschaftlicher Mitarbeiter der HM, Produktingenieur bei impact-medien
    Nun also auch in der technischen Dokumentation. Der Hype rund um das Thema 3D-Druck erreicht uns in jedem erdenklichen Kontext. Doch welche Möglichkeiten bietet der 3D-Druckmarkt und welche Techniken sind verfügbar? Mit diesem Vortrag möchte ich Sie gerne für das Thema sensibilisieren und mögliche Einsatzszenarien im Bereich der technischen Redaktion aufzeigen. Nutzen Sie die Anregungen des Vortrags und entscheiden Sie selbst, ob der Hype auch Ihr Unternehmen erreicht.

    Über den Referent

    Seit dem Abschluss des Master-Studiums Printmedien, Technologie und Management an der Hochschule München arbeitet Bernhard Stöhr als Produktingenieur bei der impakt-medien GmbH & Co. KG. Dort ist er für die Entwicklung eines QM-Systems verantwortlich, welches in der klassischen Druckindustrie eingesetzt wird. Seit September 2013 ist er außerdem in Teilzeit, als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät 05, an der Hochschule München aktiv. Themenschwerpunkt seiner HM-Tätigkeit ist die praxisorientierte Forschung auf dem Feld des 3D-Drucks.

  • Terminologie im Spannungsfeld von Technik und Marketing (mehr Information)
    Daniela Mennigmann, Leiterin Marketing und Unternehmenskommunikation bei 2W Technische Informations GmbH & Co. KG
    Anita Wenzel, Terminologiemanagement und Projektmanagement Übersetzung bei 2W Technische Informations GmbH & Co. KG
    Wenn die Marketing-Verantwortlichen im Unternehmen auf die technischen Autoren treffen, kann es in puncto Terminologie zu mitunter sehr emotional geführten Diskussionen kommen. Soll das neue Produkt einen technisch orientierten Namen bekommen, der es korrekt beschreibt und die Funktion in den Vordergrund stellt oder doch eher einen medienwirksamen Titel, mit dem sich das Produkt besser verkaufen lässt? Verwenden die Redakteure dann in ihrer Dokumentation das Marketing-Wort oder die technisch-funktionale Benennung? Folgen Sie uns auf dem Weg von den terminologischen Grundlagen bis hin zur Rollendefinition des Terminologen als „Diplomat“ im Redaktionsprozess.

    Daniela Mennigmann

    • Bei der 2W seit 2007
    • Studium: Fachhochschule Köln, Fachübersetzen Englisch/Spanisch, Abschluss: Diplom
    • Beruflicher Werdegang: Projektmanagement Übersetzung, Fachliche Leiterin im Übersetzungsmanagement
    • Weiterbildung: Fachkauffrau für Marketing
    • Aktuelle Position: Leitung Marketing und Unternehmenskommunikation
    • Was mich motiviert: Es macht mir viel Spaß, jeden Tag die Brücke zwischen Technischer Dokumentation und Marketingkommunikation zu schlagen und Produkte für unsere Kunden auf dem Weg von der Konstruktion bis zur Produkteinführung am Markt zu begleiten.

    Anita Wenzel

    • Bei der 2W seit 2008
    • Studium: Hochschule Zittau/Görlitz, Übersetzen Englisch/Tschechisch, Abschluss: Diplom
    • Beruflicher Werdegang/Aktuelle Position: Seit 2006 Terminologie- und Übersetzungsmanagement
    • Was mich motiviert: Um Terminologiearbeit gut zu betreiben, muss man sich in das jeweilige Themenfeld sehr gründlich einarbeiten. Dabei lernt man jeden Tag etwas Neues und kommt mit Menschen aus den verschiedensten Bereichen in Kontakt. Es gilt, zwischen deren unterschiedlichen Anforderungen zu vermitteln und sinnvolle Lösungen und Kompromisse zu finden. Es ist schön zu sehen, dass man Übersetzer und Autoren bei der täglichen Arbeit effektiv unterstützt und deren Arbeit damit erleichtert.

  • Marketing und Dokumentation – eine erfolgreiche Zweckgemeinschaft? (mehr Information)
    Pascal Kesselmark (Ing. EurEta), Leiter Technische Dokumentation, Klingelnberg AG Zürich
    Die Technische Dokumentation und das Marketing arbeiten auf der gleichen Basis, nämlich Text und Bild. Somit sind in den meisten Unternehmen auch schon die einzigen Gemeinsamkeiten dieser Abteilung genannt, gehen doch die Interessen meist diametral auseinander. Es kann aber auch anders gehen und das auch noch Erfolgreich. Aus jahrelanger Erfahrung zeige ich, was in der Praxis funktioniert und was nicht.

    Über den Referent

    Der Informatikingenieur und diplomierte Technikredaktor ist seit knapp 12 Jahren als Dokumentationsleiter in verschiedenen Unternehmen tätig.
    Seit 2008 ist Pascal Kesselmark bei Klingelnberg für die Technische Dokumentation verantwortlich und hat diese komplett neu konzipiert, aufgebaut und positioniert. Seitdem wurde sein Arbeitgeber mehrfach mit dem tekom Dokupreis ausgezeichnet. Er ist bei Klingelnberg für Technische Dokumentation, Terminologie, Übersetzungsmanagement und Bereichskommunikation verantwortlich.

Lightening Talk-Runde (45 min)
Ein Lightning Talk (Deutsch: Blitzvortrag) sind mehrere Vorträge von etwa 10 Minuten. Verschiedene Experten referieren dabei über ein Thema, und vertreten dabei andere Positionen oder beleuchten andere Gesichtspunkte des Themas. Danach hat das Publikum noch Zeit, Fragen zu stellen.

  • Redaktionssystem als Allzweckwerkzeug (mehr Information)
    Christian Paul, Leiter Software und Lösungen bei gds AG
    Benjamin Meyer, Geschäftsführer Messmer & Meyer, Agentur für Kommunikation GmbH
    Hans Weber, Geschäftsführer Portamis Software GmbH

    Christian Paul

    Redaktionssysteme - Verschiedene Publikationen für unterschiedliche Zielgruppen aus einem System
    Wie können aus einem Redaktionssystem sowohl Technische Dokumentationen als auch Marketing-Dokumente erstellt werden oder ist dies überhaupt möglich? Wie können auch Präsentationen in einem Redaktionssystem verwaltet werden? Welche Dinge müssen beim Inhalt beachtet werden?

    Christian Paul ist seit 2009 Leiter für Software und Lösungen bei der gds AG. Er beschäftigt sich mit dem Produktentwicklung der gds-Softwareprodukte und Themen zur Forschung & Entwicklung. Weiterhin berät er Kunden und Interessenten bei der Optimierung der Prozesse in der technischen Dokumentation und im gesamten Unternehmen. Des Weiteren führt er individuelle Schulungen durch.

    Benjamin Meyer

    Marketing versus Dokumentation: CMS-Entwicklung als produktive Kontroverse
    Bei der Entwicklung von digitalen Angeboten sind große Teams gefordert. Berater, Designer, Techniker und Redakteure treffen mit unterschiedlichen Vorstellungen aufeinander. Dabei gilt es, Kontroversen zu überbrücken.

    Nach dem Studium der Kommunikationswissenschaften war Benjamin Meyer in leitender Position für die Agenturen BBDO InterOne und Kabel New Media tätig. 2001 gründete er die MMK GmbH, die er zunächst als Consulting-Unternehmen für neue Medien etablierte und 2004 zusammen mit Tobias Messmer in die heutige Full-Service-Agentur für Marketing und Kommunikation überführte.
    Mittlerweile verfügt er über rund 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung von digitalen Angeboten. In dieser Zeit verantwortete er Online-Projekte wie den Launch der ersten Website des BMW Mini, den Aufbau von Websites und Apps für Siemens sowie der Entwicklung von zahlreichen Websites für mittelständische Unternehmen.

    Hans Weber

    Integriertes Automatisiertes Layout für Techdoc und Werbemittel
    Automatisches Layout ist heute eine Schlüsseltechnologie in der technischen Dokumentation genauso wie in der Werbemittelerstellung. Kombinierte Ansätze müssen beides können – aber trotzdem offen und kombinierbar mit vorhandenen Subsystemen sein. So was geht.

    Dr. Hans Weber, Linguist und Informatiker war seit 1997 Entwickler im XML-Umfeld. Er ist Firmengründer und Geschäftsführer der portamis SW GmbH und war wesentlich beteiligt an der Entwicklung von Basistechnologie für automatisches Layout und Online Review Technologie.

Workshops (je 90 min)
Ein Workshop ist eine Veranstaltung, in der eine kleinere Gruppe mit begrenzter Zeitdauer intensiv an einem Thema oder mit einer Software arbeitet. Ein Kennzeichen ist dabei die kooperative und moderierte Arbeitsweise an einem gemeinsamen Ziel. Sie werden dabei von einem Experten angeleitet.

  • Von der Konstruktion zur Dokumentation – visuelle Kommunikation in 2D und 3D. (mehr Information)
    Klaus Vossen (Dipl.-Ing.), Senior Product Manager für technische Grafikprodukte bei Corel GmbH
    Bilder oder 3D in der technischen Kommunikation – nicht unbedingt unvereinbare Gegensätze. Während in der Konstruktion hauptsächlich 3D-Design zum Einsatz kommt, sind diese Quellen in der Dokumentation Ausgangspunkt für vielseitige Darstellungsmöglichkeiten. Umgang mit 3D-Konstruktionen und die Verarbeitung für aussagekräftige Illustrationen, animierte Montageanweisungen und verschiedene Publikationsformen werden an Beispielen mit CorelCAD und CorelDRAW Technical Suite gezeigt und ausprobiert.

    Über den Referent

    Klaus Vossen ist seit über 10 Jahren bei Corel beschäftigt. Der Diplom-Ingenieur (TUM) ist als Senior Produktmanager weltweit für die technischen Grafikprodukte bei Corel verantwortlich, einschließlich CorelDRAW Technical Suite und CorelCAD. Heute im Stuttgarter Raum beheimatet, war er zuvor als Vertriebsingenieur bei Corel und Micrografx im Geschäftskundenbereich für Grafik- und Prozessmanagementlösungen tätig.

  • Zielgerichtete PDF-Erzeugung: Gewusst wie. (mehr Information)
    Prof. Dr. Ulrich Thiele, Gründer und Betreiber der THIELE DOKUMENTATION+MEDIA,
    Honorarprofessor an der Technischen Hochschule Mittelhessen
    Unbestritten ist PDF das gebräuchlichste Austauschformat für die layoutgetreue Reproduktion von Dokumenten: PDF für Web-Downloads, für die Langzeitarchivierung, für Freigabe-Prozesse und längst für hochqualitative Druckvorlagen. Wir könnten uns tagelang mit PDF (und Acrobat) beschäftigen. Stattdessen werden wir im Workshop den Kern von PDF erkunden: das fachgerechte Erstellen der PDF-Einstellungen, der „Joboptions“. Danach wissen Sie genau, wie Sie zielgerechte und zweckoptimierte PDF-Dateien publizieren.

    Über den Referent

    Prof. Dr.-Ing. Ulrich Thiele betreibt ein Ingenieurbüro für Technikkommunikation. Schwerpunkte sind Technische Dokumentation, das Aufbereiten technisch komplexer Sachverhalte für unterschiedliche Medien, Visualisierung für Betriebsanleitungen und Marketing sowie vor allem auch der Umgang mit PDF für alle Arten von Publikationen. Thiele lehrt an der Technischen Hochschule Mittelhessen Sachfotografie und Druckvorstufe mit PDF sowie andere einschlägige Fächer rund um Technische Redaktion und Multimediale Dokumentation.

  • HTML5 Dokumentation für Mobile Endgeräte aus Adobe Framemaker (mehr Information)
    Ulrich Isermeyer, Senior Business Development Manager für Deutschland, Österreich und der Schweiz für Adobe-Produkte und für die Technical Communication Suite bei Adobe Systems GmbH
    Für Technische Dokumentation gilt offiziell immer noch: Die gedruckte Dokumentation ist die beste Lösung! Doch jenseits dieses „das haben wir schon immer so gemacht“ und „das haben wir ja noch nie gemacht“ drücken sowohl Anwender als auch die Dokumentationskosten auf den „Innovationsknopf“: Welche Dokumentation ist schneller an der Maschine und schneller durchsucht, die gedruckte Dokumentation im Rollschrank oder die Doku-App auf dem iPad? Wenn schon ein Bild mehr als 1000 Worte sagt, was gilt dann für ein Video oder gar für ein 3D PDF Modell ? Der Vortrag zeigt, welche Möglichkeiten Adobe bietet, um technische Dokumentation statt auf Papier auf mobile Endgeräte zu bringen. Anhand der Adobe Technical Communication Suite TCS 5 (FrameMaker 12, RoboHelp 11, Captivate 7, Presenter 9 und Acrobat XI) wird gezeigt, wie man mit FrameMaker 12 HTML 5 für mobilen Medien erzeugen kann. Dabei werden auch die Themen Videos mit Captivate und 3D PDF mit Acrobat XI als Online-Format für mobile Medien behandelt.

    Über den Referent

    Dipl. Ing. (FH) Ulrich Isermeyer (52) ist bei Adobe Systems GmbH in München seit 2005 als Sr. Business Development Manager in Deutschland, Österreich und Schweiz für die Produktbereiche Acrobat, Technical Communication Suite und die Creative Cloud Enterprise verantwortlich. Ulrich Isermeyer ist das Bindeglied zwischen Kunden und der Adobe Produktentwicklung in den USA und Indien. Nach dem Holzingenieur Studium an der FH Rosenheim war Ulrich Isermeyer jahrelang im CAD Bereich in leitenden Positionen für Support, Sales und Marketing tätig.

Podiumsdiskussionen (je 45 min)
Bei einer Podiumsdiskussion oder einem Podiumsgespräch kommen Fachleute zum Gespräch vor einer größeren Zuhörerschaft zusammen, um ihre Auffassungen darzustellen und zu vergleichen. Geleitet wird eine Podiumsdiskussion von einem Moderator, der das Thema und die Teilnehmer vorstellt und sie während der Diskussion begleitet, um die Redeanteile der Fachleute zu steuern und den Zuhörern die Möglichkeit für Fragen zu bieten, die dann von den Fachleuten aufgegriffen und beantwortet werden sollen.

  • Bild versus Text (mehr Information)
    Thomas Emrich, Leitung Technische Dokumentation und Leitung der Niederlassung Stuttgart bei ITL
    Ian Hunt, Leiter Grafik und Visualisierung, 2W Technische Informations GmbH & Co. KG
    Dr. Jan Esche, Inhaber Esche | Kommunikation, München. Autor und Publizist
    Elke Grundmann, Senior Sales Manager bei Semcon Product Information Deutschland
    Was ist richtig: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" oder "Was im Gedächtnis bleibt, das entscheidet meistens der Text"? Beides ist richtig. Es kommt auf die richtige Kombination an.

    Thomas Emrich

    Thomas Emrich ist seit 1986 Technischer Illustrator und Redakteur und seit 2000 bei der itl AG. Als Leiter der Technischen Dokumentation und der Niederlassung Stuttgart liegt der Schwerpunkt seiner Tätigkeit unter anderem bei der Entwicklung von diversen visuellen Anleitungskonzepten für die Industrie. Veröffentlichungen, Workshops und Vorträge auf tekom-Tagungen zu den Themen Bildanleitungen, Piktogramme und Bewegtbildanleitungen zählen ebenfalls zu seinem Aufgabengebiet.

    Ian Hunt

    Ian Hunt arbeitet seit 2004 bei 2W Technische Informations GmbH. Sein Diplomstudium Technical Illustration absolvierte er am College Blackpool in England. Zunächst arbeitete er als freiberuflicher Technischer Grafiker und Angestellter. Aktuell ist er der Leiter der Abteilung Grafik und Visualisierung bei der 2W. Motiviert wird er von den Herausforderungen der Kunden, den neuen Ideen in der 3D-Welt und vor allem von den unendlichen Möglichkeiten der grafischen Gestaltung.

    Jan Esche

    Jan Esche ist Lehrbeauftragter für Kommunikation und verbale und visuelle Rhetorik in Salzburg, Weihenstephan, München und Innsbruck. Er arbeitet als Autor und Publizist im Bereich der Architekturkommunikationen. Veröffentlichungen zu den Themen Architektur, Design, Städtebau und Denkmalschutz zählen zu seinen Hauptaufgaben.

    Elke Grundmann

    Elke Grundmann arbeitet als Senior Sales Manager bei Semcon Product Information Deutschland. Als Diplom Informatikerin verfügt sie über Kenntnisse aus dem Bereich der Software-Entwicklung und hat langjährige Erfahrungen in der technischen Dokumentation.

  • Print versus Online (mehr Information)
    Dieter Gust, Forschung und Entwicklung bei itl AG
    Lars Kothes, Geschäftsführer der Kothes! Technische Kommunikation GmbH & Co. KG
    Patrick Arigbabu, Präsident der TECOM Schweiz und Geschäftsführer der eDoc industry GmbH
    Roland Schmeling, geschäftsführender Gesellschafter der Schmeling + Consultants GmbH, Unternehmensberatung für Technische Dokumentation in Heidelberg.

    Dieter Gust

    Dieter Gust ist seit 1986 bei der itl AG. Als Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung legt er seinen Schwerpunkt auf die Themenbereiche Prozessautomatisierung, kontrollierte Sprache und nutzungsgerechte Aufbereitung von Technischer Dokumentation. Für die itl-Akademie entwickelte er Kurz- und Vollzeit-Ausbildungskonzepte für die Technische Dokumentation und hält regelmäßig Schulungen für Technische Redakteure. Seit Steve Jobs legendärer Vorstellung im Jahr 2007 befasst er sich intensiv mit der Möglichkeit, Technische Dokumentation auf mobilen Endgeräten zu präsentieren.

    Lars Kothes

    Dipl.-Ing. Lars Kothes ist Experte für nutzergerechte und rechtssichere Betriebsanleitungen und Geschäftsführer der Kothes! Technische Kommunikation GmbH & Co. KG. Seit Februar 2008 ist Lars Kothes von der IHK Mittlerer Niederrhein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für technische Dokumentation.

    Patrick Arigbabu

    Patrick Arigbabu ist Geschäftsführer der 2010 gegründeten eDoc industry GmbH. Er ist spezialisiert auf die Dokumentation von Grossanlagen im Energiesektor. Die Dokumentation dieser Anlagen besteht aus mehrere zehntausend Dokumenten und hat deshalb besondere Anforderungen, speziell in den Bereichen Lieferantendokumentation und einheitliche Benutzerstruktur. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind Dokumentationskonzepte, Dokumentationsmanagement, Online und Print Dokumentation. Im April 2013 wurde er zum Präsidenten der Tecom Schweiz gewählt.

    Roland Schmeling

    Roland Schmeling, Diplomphysiker, ist geschäftsführender Gesellschafter der Schmeling + Consultants GmbH, Unternehmensberatung für Technische Dokumentation in Heidelberg. Das Unternehmen berät seine Kunden zu Informationsqualität, Informationsprozessen und Systemen. Die Kunden kommen dabei aus nahezu allen Industrien und aus der Verwaltung. Die Leistungen reichen von der Informationsanalyse und –optimierung über Terminologiemanagement, Schulungen und Prozessberatung bis zur Systemauswahl und –einführung.
    Roland Schmeling arbeitet seit 1999 als Berater und Redakteur in der Technischen Kommunikation. Für den TÜV SÜD arbeitet er zudem als Fachzertifizierer und Prozessauditor für Technische Dokumentation.
    Ehrenamtlich engagiert er sich bei der tekom e.V. im Beirat für Normen und in verschiedenen Arbeitsgruppen. An der internationalen Norm IEC 82079-1 arbeitete er auf nationaler und internationaler Ebene mit. Neben Lehraufträgen an der Hochschule Furtwangen veröffentlicht er regelmäßig Fachartikel und hält Vorträge zu aktuellen Themen.
    Aktuelle Beratungsschwerpunkte sind die Themen „Informationen kürzen“ und der konzeptionelle Wandel von Papier zu elektronischen und mobilen Medien.

Circle (je 45 min.)
Ein Circle (Deutsch: Kreis) ist eine Gesprächsmethode, bei dem Experten und Interessierte eines Themengebietes einen Kreis bilden und miteinander über ein gegebenes Thema diskutieren. Die Experten bringen sich dabei konstruktiv ein, sind aber den Teilnehmern gleichgestellt. Die aktive Kommunikation steht dabei im Vordergrund.

  • Benutzerdokumentation - Print oder Online?
  • Text versus Bild - 1000 Wörter oder 1 Bild?
  • Marketing versus Dokumentation - Zweckehe oder Liebesheirat?

ab 18:30 Uhr: Abendveranstaltung

  • Führung durch die innovativen Drucklabore der Hochschule München mit den Schwerpunkten Individualisierte Druckerzeugnisse und 3D-Druck.
    Den Blick in die Zukunft gerichtet besuchen wir mit Ihnen die Labore des Studienganges Druck- und Medientechnik und beleuchten Möglichkeiten um technische Kommunikation in der Praxis noch attraktiver zu gestalten.
    Zum einen wird uns Prof. Dr. Andreas Berchtold eine ca. 30-minütige technische Vorführung der Xerox iGen, einer der professionellsten großformatigen Digitaldruckmaschinen des Marktes, geben. Diese liefert Druckprodukte, die ohne zusätzlichen Mehraufwand höchstgradig auf den Endkunden individulisiert werden können, was Dokumentationen noch attraktiver und ansprechender für Benutzer gestalten könnte.
    Desweiteren veranschaulicht Herr Bernhard Stöhr den Fachvortrag durch eine kurze Demonstration eines 3D-Druckers und zeigt anschaulich, welche Vorteile sich durch haptisch wahrnehmbare und immer wieder reproduzierbare Informationen ergeben.
  • Anschließend: Abendessen in der Münchner Traditionsgaststätte Löwenbräukeller am Stiglmaierplatz zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch (Selbstzahler).


- Änderungen im Programm vorbehalten -


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Impressum

Veranstalter:

Hochschule München, Fakultät 13
Studiengang Technische Redaktion und Kommunikation

Kontakt:

Prof. Dr. Gertrud Grünwied
Dachauer Straszlig;e 100a
80636 München
Mail: organisation@docmuc.de